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Österreichische Süd-Seen-Tour.
Haben Sie eine Ahnung, wo es in Österreich den
meisten Sonnenschein gibt? Erraten! Im Kärntner Seenland, in der sonnigen Wohlfühlregion Kärntens, auf der Sonnenseite der Alpen. Das Kärntner Seenland erweckt die Assoziation an liebliche Landstriche, herrlich
warme Badeseen, bizarre Berggipfel und grüne Täler. Lassen Sie
den Alltag hinter sich und atmen Sie durch, in einer Landschaft voll von blumigen Wiesen, weiten Wäldern und glasklaren Seen. Genießen Sie das
Flair der Kärntner Seen, die sanften Ufer – das Milde und Leichte des Südens, das Gemütliche von Kärnten. Ein kulturelles Schatzkästchen ist das Kärntner Seenland überdies. Majestätische Burgen und stolze Schlösser,
verträumte Dörfer und alte Städte wollen ebenso erkundigt und entdeckt werden, wie das kleine Bildstöckl am Wegesrand. Kurz gesagt: Die "Österreichische Riviera" lädt zu einer Bilderbuch RadReise – ein
einzigartiges Zusammenspiel von Sonne und Wasser.
Profil:
Der Wechsel zwischen den einzelnen Flusstälern und Seen, sowie das Umfahren verkehrsreicher Strecken bringt manchmal eine etwas hügelige Streckenführung mit sich. Mit "normaler" Radlerkondition ist diese
RadReise aber sicher zu bewältigen.
Tourverlauf:
1. Tag: Anreise nach Villach
Das Herz von Villach stellt die entzückende Altstadt mit ihrem italienischen Flair und den gemütlichen Beisln und Restaurants dar. Und entsprechend südlich und lebenslustig präsentiert sich
die Draumetropole ihren Besuchern. Villach ist per Bahn und PKW bequem erreichbar. Gratisparkplatz an Ihrem Starthotel, Tiefgarage in Hotelnähe ca. € 35,— pro PKW/Woche. Am späten Nachmittag Radausgabe,
falls Leihrad gebucht.
2. Tag: Der Faaker See
~ 50 km Vorbei am Warmbad Villach verlassen Sie die Stadt und radeln am Fuße der Karawanken ostwärts zum ersten See Ihrer Rundfahrt, dem türkisblauen Faaker See. Die Kulisse des Sees wird
beherrscht vom Mittagskogel, einem wahren Felsgiganten. Weitflächige unbebaute Wiesen und grüne Waldstreifen umringen den See, und im See liegt eine bewaldete Insel. Am nördlichsten Eck befindet sich der
berühmte Bildstock von Egg, der schon tausenden Fotografen und Malern als Motiv gedient hat und einen herrlichen Blick über den Faaker See frei gibt. Nicht versäumen sollten Sie eine Einkehr im Biergarten des
Bauernwirtes in Seeleiten, bevor Sie Ihre Rückfahrt nach Villach in Angriff nehmen. Sie überwinden einen Höhenrücken und gelangen an die Drau. Der Drau-Radweg geleitet Sie wieder zurück nach Villach.
3. Tag: Rund um den Ossiacher See
~ 50 km Sie verlassen Villach entlang des Seebachs, und genießen den Blick auf die Burgruine Landskron. An klaren Tagen ist die Burgruine über Villach und weit darüber hinaus zu
sehen. Die alten Ritter haben ganz genau gewusst, wo sie sich niederlassen. Kein Wunder, hat sich doch auch die malerische Kulisse im Laufe der Zeit kaum verändert: Im Vordergrund das Grün der Gerlitzen, im
Hintergrund das Blau des Ossiacher Sees. Elf Kilometer ist die riesige "Badewanne" Ossiacher See lang und hat
[wie fast alle Kärntner Seen] Trinkwasserqualität. In Ossiach begeistern einerseits die Berge, und das klare, im
Sommer bis zu 27 Grad warme Wasser des Sees, und andererseits das Stift aus dem 11. Jahrhundert mit seiner prachtvollen spätbarocken Kirche. Ein kurzer Halt noch in Bodensdorf ehe sich in Villach der Kreis Ihrer
heutigen Rundfahrt wieder schließt.
4. Tag: Villach – Klagenfurt
~ 55 km Sie verlassen Villach am gut ausgebauten Drau-Radweg, um sich von diesem nach kurzer Zeit wieder zu trennen. Danach geht es einige Kilometer durch urtümliches Kärntner
Bauernland, bevor Sie das pulsierende Velden am Wörthersee erwartet. Das klare, türkisblaue Wasser des Wörthersees und das bunte Treiben laden zu einer ausgiebigen Rast im Promi-Ort ein. Durch die reizvolle sanft
hügelige Landschaft gelangen Sie ins Keutschacher Seental. Mal fällt ein verträumter Bildstock ins Auge, mal ein blumengeschmückter Bauernhof. Das weite Tal, die sanften Hügel und bewaldete Berge, vier liebliche
Seen und in der Ferne: Gebirge. Selbst der nahe Süden ist spürbar. Der Hafner See, der Keutschacher See, der Baßgeiger See und der Rauschele See gruppieren sich um den Badeort Keutschach. Der Lendkanal, gelegen
am östlichen Ufer des Wörthersees, führt Sie in die Landeshauptstadt Kärntens, nach Klagenfurt. Als Alternative zum Keutschacher Seental bietet sich die Variante entlang des Nordufers des Wörthersees über Velden,
Pörtschach und Krumpendorf nach Klagenfurt an.
5. Tag: Klagenfurt – Klopeiner See
~ 40 km Klagenfurt – "Die Rose vom Wörthersee" – besticht durch seine bezaubernde Altstadt. Italienische Baumeister erbauten sie im 16./17. Jh., ihr südliches Flair hat sich über die
Jahrhunderte erhalten. Wo der Sage nach der Lindwurm hauste, verlocken heute winkelige Gässchen, romantische Arkadenhöfe, Kirchen und Stadtpalais zum Flanieren. Nach so viel Kultur, geht es weiter per Rad.
Vorbei an Ebenthal mit Schloss und an Schloss Grafenstein mit sehenswerten Arkadenhof gelangen Sie zum Völkermarkter Stausee. Nur noch ein kurzes Stück trennt Sie vom wärmsten Badesee des Landes, dem
Klopeiner See. Die Ufer des Klopeiner Sees sind einladend: Die Umgebung ist meist bewaldet, und von den Kuppen blitzen weiße Kirchlein, im Süden recken sich die Karawanken empor, und über all dem steht die
Sonne am [meist] lichtblauen Himmel. Es bleibt noch genügend Zeit für ein erfrischendes Bad im See.
6. Tag: Klopeiner See – Raum St. Veit
~ 60 km Sie queren zum letzten Mal die Drau, und radeln durch die sanft hügelige Landschaft in Richtung Maria Saal. Schon bald ziehen die beiden mächtigen Türme von Kärntens
imposantester Kirchenburg, Maria Saal, die Aufmerksamkeit auf sich. Der Radweg führt Sie am Kärntner Herzogsstuhl vorbei; er steht dort schon seit mehr als tausend Jahren, und ist sozusagen der Nabel der
Kärntner Welt. Soweit das Auge reicht, breitet sich vor Ihnen das geschichtsträchtige Kärntner Zollfeld aus. Burg Hochosterwitz: Es ist schon erstaunlich, was die Natur erst und die Menschen später dort hingeklotzt
haben. Mitten auf dem Feld steht ein 150 Meter hoher Kalkfelsen, der nach allen Seiten steil abfällt und zu einer uneinnehmbaren Festung ausgebaut wurde. Zahlreiche Burgen und Schlösser in der Umgebung erinnern
an die frühere Bedeutung der einstigen Landeshauptstadt St. Veit.
7. Tag: Raum St. Veit – Villach
~ 60 km Über Jahrhunderte war St. Veit die Hauptstadt des Landes und lange auch Sitz des Kärntner Bischofs. Die Stadtmauer, der mittelalterliche Hauptplatz, die prächtigen
Renaissancehäuser, schöne Arkadenhöfe, die Herzogsburg und viele Denkmäler zeugen noch heute von dieser Zeit. Sie wenden sich westwärts und rollen entlang der Glan nach Glanegg. Schon von weitem
sichtbar, die Burgruine Glanegg, die hier über das Tal herrscht. Der idyllische gelegene, in eine sanfte Hügellandschaft eingebettete Maltschacher See lockt zu einer willkommenen Abkühlung. Feldkirchen ist
umgeben von waldbestandenen Hügeln, romantischen Schlössern und altehrwürdigen Ruinen. Der Radweg entlang der Glan führt Sie direkt zum Ossiacher See und wieder zurück Ihrem Ziel- und Startort Villach.
8. Tag: Abreise oder Verlängerung
Individuelle Heimreise, oder Sie gönnen sich noch den einen oder anderen Tag im Kärntner Seenland. Lohnen würde es sich allemal! Verlängerungsnächte in allen Etappenorten buchbar..
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